Die Frage nach dem Preis kommt früh – und das ist nachvollziehbar. Eine Website ist kein Poster, das man einmal druckt. Sie muss gestaltet, gebaut, erreichbar und pflegbar sein. Deshalb schwanken Angebote so stark: Es wird oft nicht dasselbe verkauft. Manche nennen nur die Gestaltung, andere rechnen Domain, Hosting, Formular und Übergabe stillschweigend dazu. Wer dann nach dem Launch merkt, dass die Seite ohne funktionierendes Formular oder ohne Hosting dasteht, hat nicht gespart. Dieser Artikel trennt, was bei Webdesignfreude fest kalkuliert ist, und wo ein Projekt bewusst ein anderes wird.

Was in einem klaren Angebot stecken sollte

Eine nachvollziehbare Kalkulation trennt einmalige Umsetzung und laufende Kosten. Zur Umsetzung gehören Gestaltung, technische Einrichtung, das Einbinden Ihrer Inhalte, ein Kontaktweg, SSL und eine Übergabe, mit der Sie die Seite danach selbst pflegen können. Zu den laufenden Kosten gehören Domain und Hosting – nicht als Überraschung nach dem Launch, sondern als fester Bestandteil. Fehlt einer dieser Punkte im Angebot, zahlen Sie ihn später. Stehen sie alle auf einer Seite, können Sie vergleichen, ohne Rätsel zu raten.

Bei Webdesignfreude kostet ein One-Pager 199 €. Darin enthalten sind Domain, SSL, eine Gestaltungsrunde, grundlegendes SEO, Geschwindigkeitsoptimierung, ein Kontaktformular mit Spam-Schutz sowie sechs Monate Hosting. Danach liegt das Hosting bei 10 € im Monat. Zusätzliche Seiten kosten jeweils 69 €. Nach der Übergabe erhalten Sie eine PDF-Anleitung zur Pflege der Website. Der Einstiegspreis beschreibt ein klar begrenztes Produkt – kein Rabatt und kein verstecktes halbes Projekt.

  • One-Pager: 199 €, inklusive Domain und SSL
  • Extra-Seiten: 69 € je Seite
  • Hosting: sechs Monate inklusive, danach 10 € pro Monat
  • Eine Gestaltungsrunde, grundlegendes SEO und Speed-Optimierung
  • Kontaktformular mit Spam-Schutz und PDF-Pflegeanleitung

Wann der Preis höher liegt

Der One-Pager-Preis gilt für eine klar umrissene Website: ein Angebot, eine Geschichte, ein Kontaktweg. Sobald Anmeldung, Mitgliederbereich, Kursverkauf, individuelle Funktionen oder ein umfassendes Redesign dazukommen, ist das ein anderes Projekt. Dann geht es um Konzeption, Inhalte, oft um Schnittstellen und um laufende Betreuung – nicht um eine einzelne Seite, die Ihr Angebot zeigt. Solche Arbeiten kalkuliert Christiana einzeln. Das ist kein Extra im Kleingedruckten, sondern der Unterschied zwischen einer Website, die darstellt, und einer Plattform, die Prozesse abbildet.

Wenn Sie unsicher sind, welche Stufe Sie brauchen, lohnt ein kurzes Gespräch vor der Beauftragung. Lieber einmal klären, als hinterher Positionen nachzureichen, die niemand erwartet hat. Viele Vorhaben liegen dazwischen: ein One-Pager plus zwei extra Seiten für Leistungen und ein ausgewähltes Projekt. Das bleibt planbar. Erst Login, Zahlungen oder ein gewachsener Altbestand verschieben den Charakter der Arbeit.

Was Sie selbst vorbereiten können

Der größte Hebel für einen ruhigen Ablauf ist Vorbereitung: klare Leistungen, ein paar brauchbare Fotos, Texte in Rohform, Beispiele von Websites, die Sie mögen – und solche, die Sie nicht möchten. Eine Gestaltungsrunde bedeutet: Sie sehen einen Entwurf und können konkret nachjustieren. Sie bedeutet nicht endlose Varianten. Eine professionelle Website muss den Preis erklären können. Wenn Umsetzung, Hosting und Pflege von Anfang an auf dem Tisch liegen, können Sie entscheiden, ohne dass nach dem Launch plötzlich Positionen auftauchen, die niemand erwähnt hat.